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Neuregelung Mutterschutzgesetz 2018 – Worauf sich Verwaltungen einstellen müssen

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Zielgruppe

Mitarbeiter/innen aus Personalverwaltungen, Mitglieder der Personalvertretungen und Gleichstellungsbeauftragte.

Inhalte
  1. Geänderter Geltungsbereich: Auch für andere Frauen wird der Mutterschutz vereinheitlicht - Ausweitung des Personenkreises und die daraus resultierenden Folgen
  2. Neue Arbeitgeberpflichten zum Arbeitsschutz für Mütter
  3. Mitteilungs-, Informations- und Aufbewahrungspflichten des Arbeitgebers
  4. Freistellung für Untersuchungen und zum Stillen - Begrenzung der Stillzeiten
  5. Gefährdungsbeurteilung: Maßnahmen für sichere Arbeitsbedingungen
  6. Änderungen durch das Mutterschutzgesetz beim Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit
  7. Mutterschutz: Kernbereiche wie Zuschusspflicht und Entgeltfortzahlung bleiben gleich
  8. Wegfall der Regelungen nach § 10 MuSchG a.F.
  9. Ausgedehnte Schutzfrist und besonderer Kündigungsschutz
  10. Beschäftigung nach Ende des Beschäftigungsverbots
  11. Ergänzende Bußgeld- und Strafvorschriften
Ziele und Methoden

Der im Mutterschutzgesetz festgelegte Mutterschutz dient dem Schutz der Schwangeren, Mutter und Kind vor Gefahren für Gesundheit und Leben, daneben aber auch dem Schutz vor einem Arbeitsplatzverlust (absolutes Kündigungsverbot) während der Schwangerschaft und bis zu 4 Monaten nach der Entbindung. Die Novellierung des Mutterschutzgesetzes zum 01.01.2018 berücksichtigt die gestiegene Bedeutung und Wertschätzung der eigenen Erwerbstätigkeit für Frauen.
Zentrale Norm ist das Mutterschutzgesetz (MuSchG), daneben die §§ 24c, 24i SGB V sowie die Mutterschutzarbeitsverordnung (MuSchArbV). Letztere wird durch die Reform des Mutterschutzgesetzes ab dem 01.01.2018 abgelöst werden.

Diese Veranstaltung fasst die wichtigsten Änderungen zusammen und erläutert die konkreten Auswirkungen für die Personalarbeit. Nicht angesprochen werden die Regelungen zum Mutterschaftsgeld. Die bisherige Berechnungspraxis bleibt unberührt.

Referent/in
Peter Plottner, Rechtsbeistand für Arbeits- und Tarifrecht , Lübeck
Gebühren
130.00 EUR
zzgl. Tagungs- oder Übernachtungspauschale
Roter Punkt
Termin
26.02.2018 , 7 Stunden
Anmeldeschluss: 29.01.2018
Ort
Verwaltungsakademie
Bordesholm