Logo

Überlastungsanzeige im öffentlichen Dienst

11145

Rechtsgrundlagen und Folgen

Zielgruppe

Leiter/innen und Mitarbeiter/innen aus dem Personal- und Organisationsbereich, Personalratsmitglieder und Gleichstellungsbeauftragte.

Inhalte
  1. Überlastungsanzeige der richtige Weg einer Meldung? Prüfung von Überlastungsanzeigen
  2. Fürsorgepflicht des Dienstgebers
  3. Rechte und Pflichten der Beschäftigten aus dem Arbeitsschutzgesetz hinsichtlich Überlastungen
  4. Formvoraussetzungen
  5. Haftung von Amtswalter und Verwaltungsträger
Ziele und Methoden

Ob im Bereich der sozialen Dienste, der Bauüberwachung, Bauhöfe oder auch Kernverwaltung erfahren Führungskräfte und Tarifbeschäftigte in öffentlichen Verwaltungen häufig die Auswirkungen von Arbeitsverdichtung. Dabei fühlen sich Beschäftigte teilweise überlastet oder gar persönlich gefährdet.
Dabei muss der Dienstgeber nach Mitteilung feststellen, in wie fern die als belastend empfundenen Aufgaben, Aufgabenmengen und das Arbeitspensum im "Normalbereich" liegen. Nach Erhalt stellen sich Fragen der Formanforderung an die Rückmeldung an die Beschäftigten wie auch die Prüfung der praktischen Handlungsnotwendigkeit.

Im Seminar lernen Sie die rechtlichen Grundlagen für die Überlastungsanzeige aus Bürgerlichem Gesetzbuch, dem Arbeitsschutzgesetz, dem Verwaltungs-, Beamten- und Tarifrecht kennen. Sie erhalten einen Überblick über Vorgehensweisen bei der Überlastungsanzeige. Sie erkennen Handlungsbedarfe, die aus den angezeigten Überlastungsanzeigen folgen könnten bzw. sollten.
Methoden: Information mit Diskussion; Einzel- und Gruppenarbeit, Fallbeispiele

Referent/in
Silke Huneke, M. Sc. (Management)
Gebühren
180.00 EUR
zzgl. Tagungs- oder Übernachtungspauschale
Grüner Punkt
Termin
23.04.2019 , 7 Stunden
Anmeldeschluss: 19.03.2019
Ort
Verwaltungsakademie
Bordesholm